Über mich

Nicole Schnöll

In meinem Heimatort Bürmoos aufgewachsen, durfte ich leider bis zu meinem 15. Lebensjahr keinen eigenen Hund besitzen, weshalb ich mit 12 Jahren anfing die vielen Nachbarshunde auszuführen. Schließlich drehte sich meine ganze Welt nur noch um Hunde!

Bald entwickelte sich eine besonders enge Verbindung zwischen mir und meinem Nachbarshund Apollo. Apollo, ein Golden Retriever, nahm aktiv am Hundesport teil, insbesonders an der Begleithundeprüfung (BGH), und so bekam ich die Gelegenheit, zum ersten Mal am Training auf dem Hundeplatz teilzunehmen. 

Es lief erstaunlich gut und so wagte ich mich mit meinen 14 Jahren auf Turniere, bei denen ich mich mit den Erwachsenen messen konnte. Nach zahllosen Teilnahmen erzielten wir folgende Ergebnisse:


Salzburger Landesmeisterschaft 2009 BGH 2 Rang 5

Salzburger Landesmeisterschaft 2010 BGH 3 Rang 2

Salzburger Landesmeisterschaft 2011 BGH 3 Rang 3

Apollo und ich bildeten ein unzertrennliches Duo, wodurch ich auch meine Eltern überzeugen konnte, ihn bei uns einziehen zu lassen.

Mit der Zeit wurde mir der BGH-Sport jedoch zu eintönig, und ich sehnte mich nach einem Hund, mit dem ich auch im Schutzdienst und bei der Fährte arbeiten konnte.

So zog 2012 El'Dusty vom Weinbergblick, ein Deutscher Schäferhund, bei mir ein. Ein genialer Hund mit Potenzial den ich leider zwei Jahre später, nach einer turbulenten Zeit, nach Deutschland zu einem Hundesportler verkauft habe. In meinem jugendlichen Alter war ich einfach zu unerfahren und so legte ich vorübergehend meine Hundesportkarriere auf Eis. Mit meinem heutigen Wissen und der Erfahrung würde ich definitiv anders entscheiden, damals war es eben so.

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung entschied ich mich 2014 dafür Enzo (Enzo Energy vom Seetalblick) bei einem befreundeten Züchter zu kaufen. Im Jahr 2016 kam Cuba (Benji von Flavia Solva) zu uns. Beides Jack Russell Terrier die mich vor ganz neue Herausforderungen stellten und zwei Hunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Heute geschätzte Familienmitglieder und tolle „Arbeitskollegen“.

Zwischendurch durften auch einige Tierschutzhunde bei uns eine vorübergehende Unterkunft finden, bevor sie in neue Familien umziehen konnten. Einige von ihnen waren schwer traumatisiert, aber die Zeit bei uns half ihnen sich zu erholen, bevor sie in ihr neues Zuhause zogen.


Im Jahr 2019, während meiner Karenzzeit für meine Tochter, begann ich dann meine Ausbildung zur Hundetrainerin in einer Hundeschule. Dort übte ich meinen neuen und spannenden Beruf aus, indem ich Welpenkurse, Junghundkurse, Longierkurse sowie Kurse zur Objektsuche, Mantrailing und Einzeltrainings leitete.

Nach der Geburt meines Sohnes 2021 merkte ich schnell, dass mir etwas „fehlt“. Ich wollte wieder meinen Traumberuf als Hundetrainerin aufnehmen und so meldete ich im August 2022 mein Gewerbe an.